Sie und Ihre Freunde sind zu unseren Vorträgen, die in Zusammenarbeit mit
- dem Institut für Kunstgeschichte,
- dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten,
- dem Münchner Zentrum für Islam Studien (MZIS) und
- der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V. (DTG)
i.d.R. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, stattfinden, herzlich eingeladen:
Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen der Gesellschaft
Montag, 26. Okt. 2009 um 19 Uhr
im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), München, Amalienstr. 38

Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen
Prof. Dr. J. Christoph Bürgel (Zürich): „Nachtigallen an Gottes Thron“ Die schönen Künste in der Epik des persischen Dichters Nizami. Mit Lesung und musikalischer Begleitung. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.
Einen bedeutenden Platz nehmen im Werk Nizamis (1141-1209) die Schönen Künste ein. Neben der Dichtung erhalten die Musik, die Malerei, die Architektur wichtige Funktionen im jeweiligen Handlungsablauf. In der Malerei spielt das Portrait eine zentrale Rolle als Medium des Erkennens und Wiedererkennens. Die Musik dient als langer Wechselgesang der Versöhnung der beiden Protagonisten im Epos „Chosrou und Schirin“ (Neuausgabe bei Manesse). Die Architektur kommt zur Sprache, als vom Bau des Palastes Chawarnaq die Rede ist, im Epos „Die Abenteuer des Königs Bahram und seiner sieben Prinzessinnen“ (Beck Verlag). Hier ist von der talismatischen Schutzfunktion dieses Gebäudes die Rede. Ihre ans Magische grenzende „Mächtigkeit“ ist das, was Nizami vor allem an den Schönen Künsten interessiert. Der rechte Umgang mit „Mächtigkeit“ ist neben der Selbsterkenntnis, zu der ja auch die Erkenntnis der im eigenen Innern waltenden guten und bösen Mächte gehört, ein durchgängiges Motiv von Nizamis epischen Werken; daraus wird zum Nizami-Jahr auch rezitiert.
Prof. Dr. J. Chr. Bürgel ist Mitglied unserer Gesellschaft und hat einen Vortrag zum Rumi-Jahr 2007 gehalten. Bis zu seiner Emeritierung war er Direktor des Instituts für Islamwissenschaften der Universität Bern. Für seine Übersetzungen hat er verschiedene Preise erhalten.

Textil und Architektur: Die Kasel des Thomas Becket von Canterbury in Fermo
Der für unsere Veranstaltung am kommenden Montag, dem 26. Oktober 2009, 19 Uhr im IBZ geplante Vortrag von Herrn Professor Dr. J. Christoph Bürgel “Nachtigallen an Gottes Thron” Die schönen Künste in der Epik des persischen Dichters Nizami muss leider ausfallen; Herr Bürgel hat seine Reise nach München wegen eines leichten Unfalls kurzfristig absagen müssen. Herr Professor Dr. Avinoam Shalem vom Institut für Kunstgeschichte an der LMU München und Max Planck Professor KHI Florenz hat sich zu unserer Freude bereit erklärt, einzuspringen. Er hält einen interessanten Vortrag mit dem Titel Textil und Architektur: Die Kasel des Thomas Becket von Canterbury in Fermo (Marken, Italien. Wir hoffen, dass Sie diese Programmänderung nicht davon abhält, unsere Jubiläumsveranstaltung zu besuchen; unverändert erwarten Sie eine musikalische Begleitung des Abends sowie ein anschließender kleiner Empfang in Münchens Amalienstraße 38.


