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Übersicht «Vorträge»
Artikel vom Samstag, 23. Januar 2010 in Rubrik Vorträge
Feierliche Verleihung des Annemarie Schimmel-Preises an Christoph Knüttel, München am Montag, 8 Februar 2010 um 18 Uhr im Vortragssaal des Museums für Völkerkunde München, Maximilianstr.42. Thema des Festvortrags:
Bagdad – von Gott geschenkt.
Die Stadt der Könige und Kalifen
Christof Knüttel
Die Veranstaltung mit Ansprachen von PD Dr. Jürgen Wasim Frembgen und der Laudatio von Prof. Dr.Claus-Peter Haase wird von der iranischen Gruppe Hadi Alizadeh und Faruk musikalisch umrahmt.
Artikel vom Samstag, 26. Dezember 2009 in Rubrik Vorträge
Sie und Ihre Freunde sind zu unseren Vorträgen, die in Zusammenarbeit mit
- dem Institut für Kunstgeschichte,
- dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten,
- dem Münchner Zentrum für Islam Studien (MZIS) und
- der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V. (DTG)
i.d.R. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, stattfinden, herzlich eingeladen:
Donnerstag, 21. Jan. 2010, 19 Uhr c.t., HS M 014
Dr Reingard Neumann (Münster): Schönheit aus 1001 Nacht – islamische Lackmalerei aus deutschen Museen und Bibliotheken
Die islamische Lackmalerei unterscheidet sich grundsätzlich von der ostasiatischen Lackkunst. Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert haben sich Lackobjekte aus dem islamischen Kulturkreis in zunehmender Anzahl erhalten. Allein in den Museen und Bibliotheken Deutschlands befinden sich über 700 Beispiele dieser Kunstgattung, die einen guten Überblick über die Entwicklung islamischer Lackmalerei bieten.
Frau Dr. Neumann hat orientalische Archäologie und islamische Kunstgeschichte in Halle und an der Humboldt-Universität Berlin studiert und über islamische Textilien promoviert. Sie hat zuletzt am Institut für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität Münster gearbeitet und im Museum für Lackkunst Münster die große Ausstellung über Lackmalerei kuratiert, zu der sie den schönen Katalog herausgegeben hat (s. Besprechung Rs. 3/09). Für das Völkerkundemuseum in Leipzig bereitet sie eine Ausstellung mit Publikation zu islamischen Textilien vor.
Artikel vom Samstag, 26. Dezember 2009 in Rubrik Vorträge
Sie und Ihre Freunde sind zu unseren Vorträgen, die in Zusammenarbeit mit
- dem Institut für Kunstgeschichte,
- dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten,
- dem Münchner Zentrum für Islam Studien (MZIS) und
- der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V. (DTG)
i.d.R. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, stattfinden, herzlich eingeladen:
Mittwoch, 13. Jan. 2010, 19 Uhr c.t., HS M 014
Prof. Dr. Matthias Rohe (Erlangen): Islamis- und Pluralismus: Raum und Grenzen der Meinungs- und Religionsfreiheit im islamischen Recht.
Prof. Rohe lehrt an der Juristischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und ist Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa und Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. 2009 ist seine umfassende Darstellung „Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart“ im Beck Verlag erschienen.
Artikel vom Donnerstag, 15. Oktober 2009 in Rubrik Vorträge
Sie und Ihre Freunde sind zu unseren Vorträgen, die in Zusammenarbeit mit
- dem Institut für Kunstgeschichte,
- dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten,
- dem Münchner Zentrum für Islam Studien (MZIS) und
- der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V. (DTG)
i.d.R. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, stattfinden, herzlich eingeladen:
Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen der Gesellschaft
Montag, 26. Okt. 2009 um 19 Uhr
im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), München, Amalienstr. 38
 Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen
Prof. Dr. J. Christoph Bürgel (Zürich): „Nachtigallen an Gottes Thron“ Die schönen Künste in der Epik des persischen Dichters Nizami. Mit Lesung und musikalischer Begleitung. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.
Einen bedeutenden Platz nehmen im Werk Nizamis (1141-1209) die Schönen Künste ein. Neben der Dichtung erhalten die Musik, die Malerei, die Architektur wichtige Funktionen im jeweiligen Handlungsablauf. In der Malerei spielt das Portrait eine zentrale Rolle als Medium des Erkennens und Wiedererkennens. Die Musik dient als langer Wechselgesang der Versöhnung der beiden Protagonisten im Epos „Chosrou und Schirin“ (Neuausgabe bei Manesse). Die Architektur kommt zur Sprache, als vom Bau des Palastes Chawarnaq die Rede ist, im Epos „Die Abenteuer des Königs Bahram und seiner sieben Prinzessinnen“ (Beck Verlag). Hier ist von der talismatischen Schutzfunktion dieses Gebäudes die Rede. Ihre ans Magische grenzende „Mächtigkeit“ ist das, was Nizami vor allem an den Schönen Künsten interessiert. Der rechte Umgang mit „Mächtigkeit“ ist neben der Selbsterkenntnis, zu der ja auch die Erkenntnis der im eigenen Innern waltenden guten und bösen Mächte gehört, ein durchgängiges Motiv von Nizamis epischen Werken; daraus wird zum Nizami-Jahr auch rezitiert.
Prof. Dr. J. Chr. Bürgel ist Mitglied unserer Gesellschaft und hat einen Vortrag zum Rumi-Jahr 2007 gehalten. Bis zu seiner Emeritierung war er Direktor des Instituts für Islamwissenschaften der Universität Bern. Für seine Übersetzungen hat er verschiedene Preise erhalten.
 Textil und Architektur: Die Kasel des Thomas Becket von Canterbury in Fermo
Der für unsere Veranstaltung am kommenden Montag, dem 26. Oktober 2009, 19 Uhr im IBZ geplante Vortrag von Herrn Professor Dr. J. Christoph Bürgel “Nachtigallen an Gottes Thron” Die schönen Künste in der Epik des persischen Dichters Nizami muss leider ausfallen; Herr Bürgel hat seine Reise nach München wegen eines leichten Unfalls kurzfristig absagen müssen. Herr Professor Dr. Avinoam Shalem vom Institut für Kunstgeschichte an der LMU München und Max Planck Professor KHI Florenz hat sich zu unserer Freude bereit erklärt, einzuspringen. Er hält einen interessanten Vortrag mit dem Titel Textil und Architektur: Die Kasel des Thomas Becket von Canterbury in Fermo (Marken, Italien. Wir hoffen, dass Sie diese Programmänderung nicht davon abhält, unsere Jubiläumsveranstaltung zu besuchen; unverändert erwarten Sie eine musikalische Begleitung des Abends sowie ein anschließender kleiner Empfang in Münchens Amalienstraße 38.
Artikel vom Donnerstag, 15. Oktober 2009 in Rubrik Vorträge
Sie und Ihre Freunde sind zu unseren Vorträgen, die in Zusammenarbeit mit
- dem Institut für Kunstgeschichte,
- dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten,
- dem Münchner Zentrum für Islam Studien (MZIS) und
- der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V. (DTG)
i.d.R. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, stattfinden, herzlich eingeladen:
Donnerstag, 05. Nov. 2009, 19 Uhr c.t., HS M 014
Prof. Dr. Barbara Kellner-Heinkele: Gott, Mensch und Tier – Faunistisches in islamischen Prophetengeschichten
In mehr als 200 Passagen des Korans sind Tiere erwähnt, und sechs Suren sind nach Tieren benannt. Allerdings treten diese wilden und zahmen Tiere nur in einer Minderzahl der Fälle unmittelbar als Akteure in der koranischen Botschaft auf, wie etwa Schlange, Rabe, Fisch, Kamel, Heuschrecke, Ameise, Wiedehopf und Spinne. In der Koranexegese (tafsir), besonders aber in den Prophetengeschichten (qisas al-anbiya), wurden die narrativen Passagen des Korans gedeutet und weiter ausgeschmückt. Der Vortrag schöpft aus dieser über Jahrhunderte entwickelten reichen und reizvollen Literatur über die Vorläufer des Propheten Muhammad, die nicht nur im Volk überaus beliebt war, sondern auch meist von der Gelehrtenschaft als nützlich für das Verständnis der koranischen Offenbarung akzeptiert wurde. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Geschichten, in denen Tieren eine didaktische oder symbolische Rolle innerhalb der Heilsgeschichte zufällt. Zugleich sollen Darstellungen von „Prophet und Tier“ aus der islamischen Miniaturenmalerei gezeigt werden.
Frau Prof. Kellner-Heinkele, Mitglied unserer Gesellschaft, war bis 2007 Professorin für Turkologie an der Freien Universität Berlin. Sie beschäftigt sich unter anderem seit mehreren Jahren mit dem Thema „Mensch und Natur“ in der türksprachigen Welt.
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