Die Entstehung und Entwicklung des Iran vom „Shah-Regime“ zum „Mullah-Staat“

Artikel vom 9. November 2018 zuletzt aktualisiert am 9. November 2018

Am Mittwoch, dem 14. November 2018, wird Herr Prof. Dr. Horst Kopp umfassend den Iran unter dem Titel „Die Entstehung und Entwicklung des Iran vom „Shah-Regime“ zum „Mullah-Staat“ behandeln. Eine Veranstaltung des Euro-Arabischen-Freundschaftskreises e.V.

Herr Prof. Kopp studierte Geographie und Mathematik an der Universität Erlangen-Nürnberg. 1972 wurde er mit einer Arbeit zur Stadtgeographie des Iran zum Dr. rer. nat. promoviert und 1979 mit der Arbeit Agrargeographie der Arabischen Republik Jemen habilitiert.
Ab 1979 war er Professor am Geographischen Institut der Universität Tübingen (Orient, Wirtschafts- und Sozialgeographie) und zwölf Jahre lang wissenschaftlicher Koordinator im Sonderforschungsbereich 19 der DFG (Tübinger Atlas des Vorderen Orients).
Von 1981 bis 1984 leitete er das interdisziplinäre Forschungsprojekt Entwicklungsprozesse in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft der Arabischen Republik Jemen, dessen Ergebnisse in acht Bänden der Jemen-Studien veröffentlicht wurden. Von 1991 bis 2008 war er Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie und Orientforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 1994 bis 2002 war er Sprecher des Bayerischen Forschungsverbundes FORAREA.
Kopp ist Beirat in der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutsch-Jordanischen-Gesellschaft und 1. Vorsitzender des 2007 gegründeten Vereins Arabisches Haus Nürnberg. Im Jahr 2017 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Beginn 20.00 Uhr
in der Gaststätte Gartenstadt, Naupliastr. 2, 81547 München
U-Bahn Haltestelle Mangfallplatz (U1)