ISLAM IN BAYERN

Artikel vom 6. Juli 2018

Bayern ist intensiv global vernetzt und wirtschaftsstark. So ist es seit Jahrzehnten Heimat für viele Musliminnen und Muslime geworden, die häufig schon deutsche Staatsangehörige sind. Zum anderen ist Bayern als Flächenland immer noch ländlich geprägt, mit starkem historischen, kulturellen und religiösen Bewusstsein. Muslime waren seit den Türkenkriegen als Individuenin Bayern präsent. Die im November 2015 im Rahmen der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Islam in Bayern“ der Akademie begonnene Studie zu Lebenswelten von Muslimen in Bayern legte einen Fokus auf Religion.

Die Arbeitsgruppe, deren Ergebnisse hier präsentiert werden, war zugleich breit angelegt und berücksichtigte auch multiple Identitäten und migrationsbedingte Gegenstände bzw. Probleme wie Sprachkompetenz, Bildung, ethnische Besonderheiten und Konflikte, Kommunikationskulturen sowie die allgemeine gesellschaftliche Debatte mit Rückwirkungen auf muslimische Gemeinschaften. Als erste derartige Studie in einem deutschen Flächenland besitzt sie erhebliche wissenschaftliche wie politische Bedeutung.
Ein kurzer Vortrag des Projektleiters, Prof. Mathias Rohe, stellt die wesentlichen Ergebnisse kompakt vor. Danach besteht an „Themeninseln“ Gelegenheit zum vertieften Austausch mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock

Vorträge und „World-Café“ am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, 18 Uhr, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

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Prof. Dr. Mathias Rohe; Ass. iur. Verena Kühnel; Ass. iur. Max Linke; Prof. Dr. Tarek Badawia; Katharina Jahn M. A.; Julia Krekel M. A.; Dr. Mahmoud Jaraba; Dr. Hüseyin Çiçek; Dr. Jörn Thielmann

Im Flyer finden Sie das vollständige Programm:

https://badw.de/fileadmin/events/2018/628/Islam_in_Bayern_web.pdf