Veranstaltungen zur Islamischen Kunst und Kultur

Artikel vom 8. April 2014 zuletzt aktualisiert am 14. Juni 2018

Auf dieser Seite werden Veranstaltungen der Münchener Institutionen, die sich um die Islamische Kunst und Kultur kümmern, gemeinsam angezeigt und zwar wie folgt:

  • Vorträge unsere Gesellschaft (GdF);
  • Vorträge des Münchner Zentrums für Islamstudien (MZIS), das die in München vorhandene universitäre und außeruniversitäre Islam-Kompetenz bündelt. Die Vorträge vermitteln im allgemeinen Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung der Referenten unter dem Motto „Mosaiksteine. Kulturen des Islam“.
  • Vorträge der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), insbesondere des Instituts für den Nahen und Mittleren Osten (INMO) sowie des Instituts für Kunstgeschichte (KHI).

Alle Vorträge sind öffentlich und unentgeltlich und finden – wenn nicht anderes angegeben – jeweils um 19 Uhr c.t. im Hörsaal M 014 des Hauptgebäudes der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1 statt.
* Referent/in ist Mitglied unserer Gesellschaft

Dienstag, 10. Juli 2018 (MZIS)
Prof. Dr. Kerstin Pinther, LMU München
Film zur Architektur- und Designgeschichte Bamakos, Mali
Der Vortrag thematisiert die laufende Arbeite der Referentin an ihrem Film zu Architektur- und Designgeschichten in Bamako, Mali, am Beispiel der Person von Cheick Diallo.

Dienstag, 26. Juni 2018 (MZIS)
Prof. Dr. Camilla Adang Universität Tel Aviv (MZIS)
Biblical materials in Islamic historiography. The case of al-Maqrizi (d. 845/1442)
In their works of general history, famous Muslim authors like al-Ṭabarī (d. 310/923), Ibn al-Athīr (d. 630/1233), Ibn Kathīr (d. 774/1373), Ibn Khaldūn (d. 808/1406) and others include substantial sections dealing with creation, the early prophets and the Israelites, combining verses from the Qurʾān and the accounts of Muslim authorities such as Wahb b. Munabbih (d. 110/728 or 114/732) or Isḥāq b. Bishr (d. 206/821) on the one hand with genuine biblical materials or paraphrased passages from the Bible, in its widest sense, on the other. The same procedure is followed by the well-known Egyptian historian Taqī al-Dīn al-Maqrīzī (d. 845/1442) in his Khabar ʿan al-bashar („The History of humankind“). The first part of this lecture will survey the reception of the Bible and biblical materials among Muslim scholars, in particular historians, while the work of al-Maqrīzī will serve as a case-study in the second part. The author’s approach to biblical history will be illustrated with a number of episodes about the judges and the kings of Israel and Judah.

Beginn der Matthäusevangeliums in arabischer Sprache (Teheran, Universitätsbibliothek, Hs. 7197, fol. 37v, 17. Jahrhundert), © Kitābḫāna-yi Markazī-i Dānišgāh, Teheran

Dienstag, 19. Juni 2018 (GdF)
Dr. Dennis Halft OP, Freie Universität Berlin (Preisträger des Annemarie Schimmel – Preises 2017)

Ägypten – Rom – Persien. Eine arabische Evangelienübersetzung zwischen Christentum und Islam
Der intensive kulturelle Austausch zwischen Europa und Persien unter den Safawiden (1501-1722) ist besonders augenfällig in den Gemälden an den Palästen der Schahs in Isfahan. Solche kultur- und religionsübergreifenden Dynamiken beschränken sich aber keineswegs auf die Kunst, sondern umfassen auch Literatur auf verschiedenen Wissensgebieten. Anhand des Druckes einer arabischen Evangelienübersetzung lassen sich Ambivalenzen und Ambiguitäten in der Begegnung zwischen schiitischen Muslimen und Christen aus Europa zeigen.

Donnerstag, 14. Juni 2018 (GdF)
Dr. Joachim Gierlichs, Berlin
Auf den Spuren deutscher Erdölsucher im Jemen. Vortrag mit historischem Bildmaterial aus der Photosammlung Erich Holm von Prosch
Anhand eines bislang unbekannten Photomaterials entsteht ein interessantes Bild des Jemen zur Regierungszeit Imam Ahmads (1948-62). Der Geologe Dr.Erich Holm von Prosch hat seinen Auftrag, im Jemen nach Öl zu suchen, als äußerst aufmerksamer Beobachter zu einer umfangreichen Sammlung von Photographien über Land und Leute genützt, zu einer Zeit, als sich der mittelalterliche, autokratisch geführte Jemen zaghaft der Moderne öffnete.
Dr. Joachim Gierlichs ist nach dem Studium der islamischen Kunstgeschichte, der Islamwissenschaft und der Klassischen Archäologie Experte für islamische Kunstgeschichte geworden. U.a. war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Islamische Kunst in Berlin und danach (von 2013-2016) Director Special Collections & Archivs der Qatar National Library in Doha (TNn unserer Exkursion dorthin bekannt). Heute arbeitet er u.a. als freier Kurator und Berater für Museums- und Ausstellungsplanungen; er  hat die Photothek „Das Bild im Orient“ aufgebaut. Dr. Gierlichs ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen.

 Dienstag, 05. Juni 2018 (MZIS)
Prof. Dr. Abbas Amanat, Universität Yale
In Search of Modern Iran
Abbas Amanat is Professor of History and International Studies at Yale University and Director of the Program in Iranian Studies. In his lecture, he will talk about the challenges and rewards of writing a longue dureé covering early modern and modern history of Iran. His new book: Iran: A Modern History (Yale University Press, 2017) looks at five centuries of national and transnational history and explores overarching themes that connect the history of the Safavids Empire and emergence of the religion-state symbiosis with modes of modernity in the nineteenth and the twentieth centuries and the course of events that lead to the Revolution of the 1979 and its aftermath.

Dienstag, 29. Mai 2018 (MZIS)
Dr. Ellinor Morack, Universität Bamberg
„Everybody’s Darling“- Namik Kemals Ideen im 20. Jahrhundert
Namık Kemal (1840–1888) war einer der bedeutendsten Schriftsteller, Journalisten und politischen Theoretiker der späteren Tanzimat-Zeit. Als Mitglied der sogenannten Jungosmanen und Herausgeber wichtiger Zeitungen, sowohl im Exil als auch in Istanbul, formulierte er zentrale Ideen, die seither Einfluss auf Angehörige praktisch aller türkischen politischen Strömungen hatten. Deren Meinungen über Namıks Ideen und seinen Lebenswandel stehen dabei in teils krassem Widerspruch zueinander: wahlweise erscheint er als Islamist oder Fürsprecher eines säkularen Staates, als Osmanist oder türkischer Nationalist, als eher religionsfern oder als Inbegriff islamischer Frömmigkeit, als früher Fürsprecher der Frauenrechte usw. In den Jahren vor seinem hundertsten Geburstag entwickelte sich eine regelrechte Debatte um ihn. Zu nennen sind etwa Riza Nurs, noch im ägyptischen Exil geschriebene, Monographie von 1936 sowie ein ähnliches Buch von Necip Fazıl Kısakürek das 1940 erschien, sowie viele kürzere Texte und Büchlein. In diesem Vortrag soll diese Debatte als wichtiger Moment der Selbstverortung des türkischen Nationalismus sowie der Ausdifferenzierung seiner Spielarten analysiert werden.

Dienstag, 15. Mai 2018 (GdF)
Prof. Dr. Lorenz Korn, Universität Bamberg
Buchara im Kontext: Architektur in der östlichen islamischen Welt im 16. Jahrhundert

Die Bauwerke des 16. Jahrhunderts in Buchara (Usbekistan) sind vor allem wegen ihrer farbigen Fliesendekoration weithin bekannt und ziehen Touristen aus aller Welt an. In der islamischen Kunstgeschichte findet jedoch die Architektur dieser Epoche im Vergleich zur vorangegangenen Timuridenzeit weniger Beachtung. Es ist allerdings nicht mehr haltbar, das 16. Jahrhundert lediglich als eine Epoche der Nachfolge oder gar der Stagnation abzuqualifizieren: Sowohl der Umfang der Bautätigkeit als auch das Aufkommen neuer Bautypen belegen, dass man das timuridische Erbe kreativ weiter entwickelte. Dies gilt für Buchara ebenso wie für andere andere Orte in Zentralasiens, wie M. Tupev in seiner Bamberger Dissertation (2017) eindrucksvoll dargestellt hat. Der Vortrag führt in die Architektur des 16. Jahrhunderts in Zentralasien ein und vergleicht sie mit den Bauwerken in Iran und anderen Regionen der islamischen Welt. Daraus soll ein Gesamtbild von Traditionen und Innovationen gezeichnet werden, in dem sowohl die safavidischen Kuppelmoscheen als auch der Baudekor in Moghul-Indien figurieren. Überregionale Verbindungen werden ebenso sichtbar wir regionale Sonderentwicklungen.

Dienstag, 08. Mai 2018 (MZIS)
Prof. Elisabetta Costa PhD, Universität Groningen
Social Media and Personal Relations in Southeast Turkey
Dr. Elisabetta Costa will present the results of 15 months of ethnographic research on the effects of social media on people’s everyday life in Mardin, a medium-sized town in southeast Turkey. She will focus particularly on how young women and men use social media to build friendships and experience premarital romances. She shows that everyday practices mediated by social media are entangled with moral norms. Digitally mediated forms of communications and intimacy are integral to the enactment of a gendered moral self. Premarital romances and Muslim morality are not two contradictory and opposing ideals, but rather two constitutive aspects of the same mediated practices. Yet, different understandings of religion, morality and modernity have generated different and contrasting expectations.

Dienstag, 17. April 2018 (MZIS)
Prof. Dr. Nicolai Sinai,Universität Oxford
Literarische Wachstumsprozesse in den medinensischen Koransuren
Die literarische Struktur der medinensischen Suren – also der im Anschluss an den “Auszug” (hijrah) der koranischen Gemeinde von Mekka nach Medina im Jahre 622 zu datierenden Koranverkündigungen – stellt ein zentrales Problem der gegenwärtigen Forschung dar. Dies gilt insbesondere für die am Anfang des koranischen Korpus stehenden Langsuren (etwa die Suren 2 bis 5). Der Vortrag soll anhand verschiedener Beispiele vor Augen führen, inwiefern eine genaue Lektüre dieser Texte zahlreiche Spuren redaktioneller Bearbeitung und Erweiterung zu Tage fördern kann, die zumindest in den allermeisten Fällen noch zu Lebzeiten Muhammads erfolgt sein dürfte. Dabei handelt es sich nicht nur um die sekundäre Einschaltung von Einzelversen und kürzeren Versgruppen, sondern auch um das makrostrukturelle Wachstum ganzer Suren. Solche redaktionellen Hypothesen müssen gleichwohl nicht der These widersprechen, dass auch die medinensischen Langsuren zahlreiche Merkmale literarischer und thematischer Kohärenz aufweisen. Der Grund hierfür ist, dass das literarische Wachstum der medinensichen Suren sich generell auf eine diese literarische und thematische Kohärenz sicherstellende Art und Weise vollzogen zu haben scheint. Ein angemessenes Verständnis des literarischen Baus der Langsuren in ihrer gegenwärtigen Form erfordert so immer auch eine hypothetische Erkundung ihrer redaktionellen Genese.

Montag, 26. Februar 2018, 18 Uhr (GdF)
Ulla Ther*
Gestickt – gewebt – genäht. Traditionelle Hochzeitskleidung in Dörfern Westanatoliens
im Vorprogramm der Mitgliederversammlung im IBZ, München (Amalienstraße 38)

Dienstag, 6. Februar 2018 (MZIS)
Prof. Dr. Hans Georg Majer *
Sultan und Gerechtigkeit im Osmanischen Reich des 16. und 17. Jahrhunderts

Dienstag, 23. Januar 2018 (MZIS)
Dr. Tilman Trausch (Bonn), Preisträger des Annemarie Schimmel – Preises 2014
Ein Herrscher, viele Machthaber. Aktuelle Forschungen zu Machtverhältnissen im Sultanat von Delhi (1206-1526)

Donnerstag, 14. Dezember 2017 (GdF/INMO)
Prof. Dr. Andreas Kaplony* (LMU, München)
Gewalt im Koran – und wie damit umgehen?
BASISWISSEN ISLAM (13)

Dienstag, 12. Dezember 2017 (MZIS)
Nathan B. Gibson, Ph. D. (München)
Physicians, Philosophers, and Polymaths; New Research on Christian
Intellectuals During the Golden Age of Islam

Donnerstag, 07. Dezember 2017 (GdF/INMO)
Prof. Dr. Gudrun Krämer (Freie Universität Berlin)
Einheit, Vielfalt, Toleranz: Der Umgang mit dem Anderen im Islam
BASISWISSEN ISLAM (12)

Donnerstag, 30. November 2017 (GdF/INMO)
Prof. Dr. Christoph Neumann* (LMU, München)
Islam in der Türkei und türkischer Islam
BASISWISSEN ISLAM (11)

Dienstag, 28. November 2017 (MZIS)
Prof. Dr. Henning Sievert (Bern/Heidelberg)
Vermittlung und Verständigung oder ihre Vermeidung im Osmanischen Reich
des 18. – 20.  Jahrhunderts

Donnerstag, 23. November 2017 (GdF/INMO)
Prof. Dr. Martin Tamcke (Universität Göttingen)
Die Situation der Christen im Orient heute
BASISWISSEN ISLAM (10)

Donnerstag, 16. November 2017 (GdF/INMO)
Prof. Dr. Chrisitan Müller (Institut de recherche et d’histoire des textes, Paris)
Die Scharia: Entstehungsgeschichte, Interpretationen und Kontroversen
BASISWISSEN ISLAM (9)

Donnerstag, 09. November 2017 (GdF/INMO)
Prof. Schirin Amir-Moazami (Freie Universität Berlin)
Körper im Visier: Zur Politisierung islamischer Praxis in Europa
BASISWISSEN ISLAM (8)

Dienstag, 7. November 2017 (MZIS)
Dr. des. Miriam Kühn (Berlin)
Stiftung und Funktion islamischer Predigtkanzeln am Beispiel von
Minbaren aus mamlukischer Zeit

Dienstag, 24. Oktober 2017 (MZIS)
Prof. Dr.  Konrad Hirschler (Berlin)
Buch- und Bibliothekskultur im Damaskus des 15. Jahrhunderts

Donnerstag, 13. Juli 2017 (GdF)
Prof. Avinoam Shalem*, PhD, LMU München / Columbia University New York
When Nature Becomes Ideology: The Rural Landscape of Palestine after 1947

Dienstag, 11. Juli 2017 (MZIS)
David Selim Sayers, PhD, Universität Gießen
Die Weiberlist als literarisches und politisches Konzept im Osmanischen Reich des 16. Jahrhunderts

Tarek Ghoussein

Donnerstag, 06. Juli 2017 (GdF)
Karin Adrian von Roques*, Bonn
Zur Situation zeitgenössischer arabischer Kunst – ein Überblick

Dr Ahmed Mater

Dienstag, 27. Juni 2017 (MZIS)
Prof. Dr. Peter Adamson, LMU München, Lehrstuhl VI für spätantike und arabische Philosophie
Physik in islamischer Philosophie: Fakhr al-Din ar-Razi zu Zeit und Raum

Donnerstag, 22. Juni 2017 (GdF)
Prof. Dr. Hans Georg Majer*, LMU München
Süleyman der Prächtige vor Wien 1529: Die osmanische Expansion und die Habsburger, die Potestanten und die Schiiten in Persien

Dienstag, 13. Juni 2017 (MZIS/GdF)
PD Dr. Martina Müller-Wiener, Berlin
al-Hira im Irak: Ein kulturelles Zentrum zwischen Spätantike und Frühislam
Zwischen dem 5. und 7. nachchristlichen Jahrhundert war die in Zentralmesopotamien gelegene Stadt al-Hira Residenz einer Regionaldynastie und kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung. Die Schriftquellen zur Geschichte der Stadt sind vergleichsweise gut untersucht, ihre archäologische Erforschung steht noch am Anfang. Im Rahmen des Vortrags werden die Ergebnisse zweier archäologischer Surveys präsentiert, die in irakisch-deutscher Zusammenarbeit 2015-2016 durchgeführt wurden und sehr interessante Ergebnisse zeitigten.

Donnerstag, 01. Juni 2017 (GdF)
Lejla Bajramovic M.A., Berlin
Eine Welt en miniature. Persische Buchkunst aus der Sammlung Emil Preetorius und deren Einfluss auf sein eigenes Schaffen

Der Vortrag gibt einen vervollständigten Überblick über die persische Buchkunst der Sammlung Preetorius und setzt sie in den Kontext europäischer Sammlerkultur am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Anschließend sollen Einflüsse der persischen Buchkunst auf Preetorius` eigenes künstlerisches und theoretisches Werk aufgezeigt werden.

Montag, 29. Mai 2017 (INMO)
Prof. Dr. Tamer el-Leithy, John Hopkins University Baltimor / LMU München
Converting Words: From Arabization to the Coptic Renaissance in Medieval Egypt
Antrittsvorlesung des Allianz Gastprofessors für Islamstudien im SS 17

Dienstag, 23. Mai 2017 (MZIS)
Vevian Zaki, M.A., Th.M., LMU München
The Story of the Arabic Bible: Translating the Pauline Epistles

Donnerstag, 18. Mai 2017 (GdF)
Deniz Erduman-Çalış* M.A.
Wolkenbänder, Ranken und Rosetten: Ein osmanisches Fliesenfeld aus dem 16. Jahrhundert auf Reisen
Im Jahr 1891 erwarb das Kunstgewerbemuseum Berlin aus dem Nachlass des Herrn Frederic Smythe aus Konstantinopel zwei Iznik-Fliesenfelder aus dem 16. Jahrhundert. Bald wurden in immer mehr Museumssammlungen Fliesenfelder ausgestellt, die alle aus der Piyale Paşa Moschee in Istanbul stammen sollten.
Der Vortrag geht der spanenden Geschichte eine Reihe von identischen Iznik-Lünetten nach, die sich weltweit in Museumssammlungen befinden. Doch stammen diese raffiniert komponierten Fliesenfelder tatsächlich aus der Piyale Paşa Moschee und wie sind sie in die Museen gelangt?

Dienstag, 09. Mai 2017 (MZIS)
Prof. Dr. Lorenz Korn*, Universität Bamberg
Der Kaiserbrunnen in Konstantinopel. Kulturkontakt in der Zeit des Historismus und Imperialismus

Donnerstag, 04. Mai 2017 (GdF)
Prof. Hartmut Bobzin*, Universität Erlangen-Nürnberg
Luther, die Türken und der Koran
Luther ist natürlich als Bibelübersetzer bekannt. Aber wer wüßte schon, daß Luther auch ein paar Verse aus dem Koran übersetzt hat, wenn auch nicht aus dem Arabischen (das konnten „damals“ in Deutschland kaum mehr als höchstens 10 Gelehrte…) ?

Dienstag, 25. April 2017 (MZIS)
Dr. Barbara Stöcker-Parnian, LMU München
Islam in China – Heilige und Gräberkult in Kanton und Kunming

 

Dienstag, 07. Februar 2017 (MZIS)
Prof. Dr. Christoph Herzog, Uni Bamberg
Verschwörungstheorien in der Türkei. Eine vorläufiges Bestandsaufnahme

Dienstag, 24. Januar 2017 (MZIS)
Lic. Phil. Amir Hamid, LMU München
Staat, Norm und Geschlecht im Diskurs des Aktivisten und Gelehrten Yusuf al-Qaradawi

Donnerstag, 19. Januar 2017 (GdF)
Dr. Friederike Weis, Staatsbibliothek zu Berlin
Adam, Jesus, Muhammad: Jüdische und andere Propheten in der persischen und moghulindischen Buchkunst um 1600

Arche Noah_Diez A fol3_fol23r
Arche Noah_Diez A fol3_fol23r

Im Koran und in den seit dem 10. Jahrhundert verbreiteten islamischen „Prophetengeschichten“ (Qiṣaṣ al-anbiyāʾ) spielen die Taten der Propheten und Stammväter der Bibel eine wichtige Rolle als Vorgänger Muhammads. Im safavidischen Iran wurden die „Prophetengeschichten“ vielfach kopiert und mit Illustrationen versehen. Der Vortrag untersucht, auf welche Weise diese Miniaturen eine islamische Interpretation der biblischen Gestalten darstellen. Außerdem werden zum Vergleich um 1600 gemalte Moghulminiaturen, die Jesus und Maria zeigen, vorgestellt. Im Gegensatz zu den persischen Qiṣaṣ al-anbiyāʾ-Miniaturen weisen diese enge Bezüge zur christlichen Bildkunst auf.
Friederike Weis studierte Europäische und Indische Kunstgeschichte in Paris, Berlin und Florenz. Vor ihrer Promotion (2005) an der FU Berlin zu Europäischen Einflüssen auf die Miniaturmalerei am Hof des Moghulkaisers Akbar, arbeitete sie als Wissenschaftliche Assistentin am Museum für Indische Kunst in Berlin. Von 2010-2012 war sie Postdoctoral Research Fellow im Kooperationsprogramm “Connecting Art Histories in the Museum: The Mediterranean and Asia 400-1650” (Staatliche Museen zu Berlin and Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut). 2014 ko-kuratierte sie die Ausstellung „Joseph und Zulaikha“ im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen, zu der ein gleichnamiger Katalog u.a. mit ihren Beiträgen erschien. Seit 2014 ist sie wissenschafliche Mitarbeiterin in der Orientabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin mit dem DFG-Projekt „Autonome Bilder? Persische Zeichnungen und Miniaturen mit figürlichen Motiven in den Diez-Alben der Staatsbibliothek zu Berlin“.

Dienstag, 10. Januar 2017 (MZIS)
Dr. Heidi Walcher, LMU München
Sklaven, Menschenhandel und Abolition im Iran: Zu Englands imperialer Diplomatie und iranisch-islamischem Kulturprotektionismus im 19. und 20. Jahrhundert

Sambsa (fried, filled pastries) being prepared for Sultan Ghiyath, shown seated on a stool.
Sambsa (fried, filled pastries) being prepared for Sultan Ghiyath, shown seated on a stool.

Donnerstag, 15. Dezember 2016 (GdF)
Prof. em. Dr. Peter Heine, Humboldt Universität Berlin
„Köstlicher Orient“ – Esskultur im Orient

Ausgehend von den Speiseregeln des islamischen Rechts kommt der Einfluss der islamischen auf die europäische Kultur zur Sprache. Von Interesse ist, was die Omayyaden, Abbasiden, Osmanen, Safawiden und Moghuln auf den Tisch brachten; interessant sind aber auch die zahlreichen Anekdoten, die sich um das Essen im Orient ranken, wie z.B. die Janitscharen um die Reste an Speisen  bei großen Banketten am osmanischen Hof kämpften. Der Überblick über 1500 Jahre orientalische Küche wird durch spezielle Rezepte ergänzt, die auch in seinem neuen Buch nachzulesen sind. ( Das Buch kann im Anschluss an den Vortrag erworben werden.)
Peter Heine wurde nach seinem Studium der Islamwissenschaft, Ethnologie  und Philosophie  Professor für Islamwissenschaft an der Humboldt  Universität Berlin. 2014 erhielt er den  Wissenschaftspreis des Forum Kulinarik.

Dienstag, 13. Dezember 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Zeynep Kuban, TU Istanbul / LMU München
Zum Wandel der Architektur als Spiegel von Identität in der Türkei des 19. und 20. Jahrhunderts (MZIS und GdF)
Antrittsvorlesung der Allianz Gastprofessorin für Islamstudien im WS 16/17
Moderne Architektur im Osmanischen Reich und der Republik Türkei hat nie nur modernen Lebensformen Raum bieten wollen, sondern auch immer Identitätsangebote gemacht. Schon zur Zeit von Sultan Abd ül-Aziz (1861-1876) hat man sich auf alte islamische Formen zurückbesonnen ‑ und dabei zum Teil neu eingeführt oder erfunden, was im Osmanischen Reich nie üblich war. Religiöse und nationale Leitbilder lassen sich so bis zur Architektur des neuen Präsidentenpalastes in Ankara (2014) verfolgen ‑ und interessanterweise spielen nicht-türkische Architekten häufig dabei eine Rolle

Donnerstag, 08. Dezember 2016 (GdF), im Audimax A 030
BASISWISSEN ISLAM (7)

Donnerstag, 01. Dezember 2016 (GdF), im Audimax A 030
BASISWISSEN ISLAM (6)

Mittwoch, 30. November 2016, 19:00 s.t.
(LMU, Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur)

Prof. Dr. Mark R. Cohen, Princeton University
Modern Myths of Muslim Antisemitism
Today one hears and reads harsh expressions of antisemitism emanating from the Arab and non-Arab Muslim world. Some of the cartoons associated with this antisemitism recall the worst kind of iconography in European antisemitism. But is contemporary Muslim antisemitism derived from ancient Islamic texts, as far back as the Qur’an, as many in the West
claim? Or is it a modern phenomenon, related to developments in the last two centuries? The lecture will address these questions.
Antrittsvorlesung des Allianz Gastprofessors für jüdische Studien im WS 16/17 im Allianz Gebäude, Leopoldstraße 28, 1. Stock

Unter Kreuz und Halbmond_000015Im anschließenden Gespträch mit Prof. Cohen verwies der Referent zur Frage, ob man den Vortrag irgendwo nachlesen könne, auf sein bei C.H.Beck 2005 erschienenes Buch Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter (224 S. Gebunden, ISBN 978-3-406-52904-7, Aus dem Englischen von Christian Wiese). Das Buch findet man im Antiquariatsbuchhandel.

Der Verlag hat 2011 eine brochierte Ausgabe herausgebracht (ISBN 978-3-406-62434-6, 24,95 €). Zu beiden Ausgaben gibt es folgende Verlagsankündigung:
Mark R. Cohen beschreibt in seinem bahnbrechenden, vielgerühmten Buch, wie Juden im Mittelalter in islamischen und in christlichen Ländern gelebt haben. Erst durch diese Gegenüberstellung wird deutlich, warum Juden „unter dem Kreuz“ ausgegrenzt und verfolgt wurden und warum sie „unter dem Halbmond“ so weitgehend in die Gesellschaft integriert waren, daß man von einem „Goldenen Zeitalter“ gesprochen hat. Ein Buch, das scheinbare Gewißheiten von einer Überlegenheit der christlichen Kultur, einer dem Islam eigenen Militanz und von der Unmöglichkeit einer Symbiose der Kulturen wohltuend in Frage stellt.

 Dienstag, 29. November 2016 (MZIS)
Mustafa Tupev M.A., Uni Bamberg
Die Madrasa des Abulkhairiden `Abdallah Khan in Buchara

Donnerstag, 24. November 2016 (GdF), im Audimax A 030
BASISWISSEN ISLAM (5)

Donnerstag, 17. November 2016 (GdF), im Audimax A 030
BASISWISSEN ISLAM (4) fiel leider aus

Donnerstag, 10.November 2016 (GdF), im Audimax A 030
*BASISWISSEN ISLAM (3)

Dienstag, 08. November 2016 (MZIS),
Dr. des. Adrian Gheorge, LMU München
Die „Renner und Brenner“: Alte Betrachtungen und neue Forschungsperspektiven zu den Akinci

Donnerstag, 03. November 20116 (GdF), im Hörsaal B 201
BASISWISSEN ISLAM (2)

Donnerstag, 27. Oktober 2016 (GdF), im Hörsaal M 018
*BASISWISSEN ISLAM (1)

Dienstag, 18. Oktober 2016 (GdF und MZIS)
Prof. Dr. Patrick Franke, Lehrstuhl für Islamwissenschaft Uni Bamberg
Abdallah ibn Umar und die Lehre von den fünf Säulen des Islam
Jeder weiß es: der Islam hat fünf Säulen. Aber woher kommt diese Lehre? Im Koran werden die fünf Säulen nicht erwähnt. Aus dem Gabriel-Hadith erkennt man schnell, dass es sich um eine spätere Erfindung handeln muss. Die Suche nach den Ursprüngen dieser Lehre führt mitten in die Wirren des Zweiten Bürgerkriegs (680-692), als sich fünf muslimische Parteien gegenseitig bekämpften. Die Lehre wurde entwickelt, um militanten Deutungen des Islam
entgegenzutreten.

Donnerstag, 14. Juli 2016 (GdF)Plakat Erbel-page0001
Botschafter a.D. Bernd Erbel
Extremismus und Islamismus im Nahen und Mittleren Osten – Ursachen, Wirkungen und Perspektiven
Für die bedrohlichen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten gibt es keine monokausalen Erklärungen. Geschichtliche und politische Hintergründe spielen eine zentrale Rolle, ähnliche Faktoren führen aber keineswegs überall zu gleichartigen Auswirkungen. Bernd Erbel stützt sich in seinem Vortrag auf Erfahrungen aus 25 Dienstjahren in der arabischen Welt und im Iran.

Dienstag, 05. Juli 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Ludwig Paul (Hamburg)
Das Persische als lingua franca im Osmanischen Reich

Donnerstag, 23. Juni 2016 (GdF)
Marcus Pilz M.A.
„den Türken und Corsaren bey vielen Jahren hero abgenomen“ – Die Fahnen der Chiesa di Stefano dei Cavalieri in Pisa.
SBAAAS_PI_DIA_42526Beinahe unbekannt und von der Wissenschaft nur wenig erschlossen, hat sich in der Chiesa di Santo Stefano dei Cavalieri in Pisa ein außergewöhnlicher Bestand an Fahnen des 17. Jahrhundert erhalten. Als Trophäen des toskanisch-mediceischen Ritterordens des heiligen Stefan zieren sie teilweise noch heute das Schiff der Pisaner Kirche. Zwar werden sie insgesamt meist als osmanisch angesprochen, jedoch ist ihr größter Teil nordafrikanischen Ursprungs. Im Zuge eines umfangreichen Restaurierungsprojektes wurden die Fahnen in den letzten Jahren gesichert und untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen und weitere umfangreiche Quellenstudien ermöglichen nun, die Geschichte der Fahnen detailliert nachzuvollziehen. Vergleichende ikonografische Analysen der Pisaner Stücke mit weiteren Beständen in Italien und Europa eröffnen außerdem Einblicke in die Entstehung sowie mögliche Anhaltspunkte für die Datierung dieser fragilen Objekte.

Dienstag, 21. Juni 2016 (MZIS)
Dr. Des. Annette Bürger
Mit Worten Liebesszenen malen. Über die Vorstellung und Visualisierung von Liebesmodellen in Sami Pasazade Sezais Sergüzest (1888)

isDonnerstag, 16. Juni 2016 (GdF)
Prof. Dr. Paul Kunitzsch*
Phantasie und Wirklichkeit – Wolfram von Eschenbach und der Orient
Die beiden großen Versepen Wolframs von Eschenbach, „Parzival“ (um 1200-1210) und „Willehalm“ (um 1210-17), lehnen sich eng an französische Vorlagen an, den „Conte du Graal“ von Chrétien de Troyes bzw. die „Chansons d’Aliscans“. Dem „Parzival“, der eigentlich in den Zusammenhang der keltischen und angelsächsischen Sagenwelt um König Artus und die Gralssage gehört, sowie dem „Willehalm“, der den Kämpfen der Franken unter Graf Wilhelm von Toulouse („Guillaume d’Orange“) am Ende des 8. Jahrhunderts gegen die von Spanien her nach Norden drängenden Sarazenen gewidmet ist, hat Wolfram eine Anzahl Elemente aus der zeitgenössischen Orientkenntnis eingefügt, die – besonders im „Parzival“ – für den Aufbau der Handlung entscheidende Bedeutung haben.

Dienstag, 07. Juni 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Christian Müller
Zur historischen Entwicklung islamischen Rechts und seine Bezugnahme auf eine gottgewollte Normativität (Scharia)

Donnerstag, 02.Juni 2016 (GdF)
Dr. Alberto Saviello*
Siehe und Staune! – Betrachterfiguren in der persischen Buchmalerei

Hof des Gayūmart, Buch der Könige, Schiras, 1518, Washington D. C., Smithsonian Institution/ Arthur M. Sackler Gallery, Vever Collection s 86.0058.001, fol. 21 a.
Hof des Gayūmart, Buch der Könige, Schiras, 1518, Washington D. C., Smithsonian Institution/ Arthur M. Sackler Gallery, Vever Collection s 86.0058.001, fol. 21 a.

Innerbildliche Betrachterfiguren finden sich in den Werken der sogenannten persischen Buchmalerei bereits zur Zeit der Ilkhaniden im 13. Jahrhundert. Der Vortrag beschreibt die sich wandelnden Formen und Funktionen solcher Figuren bis ins 16. Jahrhundert in Hinblick auf die für das Medium wesentliche Aushandlung von Text-Bild-Relationen. Dabei wird die These verfolgt, dass das innerbildliche Publikum durch die von ihm geleistete Thematisierung des Sehaktes (und seiner unterschiedlichen Möglichkeiten zur Vermittlung von Affekten und Erkenntnissen) zur Reflexionsfigur des außerbildlichen Betrachters und seines eigenen Blicks auf die Malerei wurde. Hierin eröffnet sich ein visueller Diskurs über die Fähigkeiten der Malerei, der in kunsttheoretischen Texten der Zeit sein Äquivalent findet.

Dienstag, 24. Mai 2016 (MZIS)
Prof. D. Peter Adamson, LMU Lehrstuhl VI für spätantike und arabische Philosophie
Das DFG Projekt The Heirs of Avicenna: Philosophy in the Islamic East from 12th to 13th Century (in deutscher Sprache)

Krämer BilderDienstag, 10. Mai 2016 (GdF)
Prof. Dr. Gudrun Krämer, Freie Universität Berlin, Lehrstuhl für Islamwissenschaften
Bilder, Bilderstreit und Bilderverbot oder: Der Islam als Religion und Kultur
Die islamische Welt kennt nicht erst seit den Zeiten umfassender Medialisierung und Visualisierung Bilder unterschiedlicher Qualität und Art. Warum also die anhaltende Debatte um ein Bilderverbot im Islam? Zum einen wohl, weil das für den Kultus geltende Bilderverbot verallgemeinert und der Islam als Religion und Kultur generell für bilderlos und bilderfeindlich erklärt wurde, zum anderen, weil der Unterschied zwischen Bild und Karikatur missachtet wurde. Um beide Aspekte wird es in dem Vortrag gehen, der Akzent wird auf den im weiteren Sinn religiösen Debatten liegen.

Dienstag, 19. April 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Georges Tamer, Universität Erlangen-Nürnberg
Vom Todesbringer zum Zeichen Gottes. Zeitkonzeptionen im Koran und seinem Kontext

Isik Bild kleinDonnerstag, 14. April 2016 (GdF)
Dr. Tuba Isik,  Universität Paderborn, Seminar für islamische Theologie
Architektur – Rezitation – Kalligraphie – die Unbegrenzbarkeit Gottes

Dienstag, 26. Januar 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Birgitt Hoffmann, Otto-Friedrich Universität Bamberg, Lehrstuhl für Iranistik
Das Observatorium von Maragha, seine Gelehrten und seine Besucher im  Spiegel der biographischen Literatur

Donnerstag, 21. Januar 2016 (GdF)
Corinne Mühlemann MA, Institut für Kunstgeschichte Universität Bern, Abteilung für die Geschichte der textilen Künste
„Sprechende Seidengewebe“ – arabische Inschriften auf Streifenstoffen aus dem Mongolischen Reich und dem Mittelmeerraum um 1300.

Seidenstreifen
Arabische Inschriften auf Streifenstoffen aus dem Mongolischen Reich

Mittwoch, 13. Januar 2016 (NOI)
PD Dr. Kai Merten, Philipps Universität Marburg, Fachgebiet Religionsgeschichte Konfessionalisierungs- und Säkularisierungsprozesse in der armenischen Kirche im Osmanischen Reich während des 19. Jahrhunderts um 18 Uhr im LMU Historicum, Amalienstraße 52, Raum K 302 (in Kooperation mit Internationales Graduiertenkolleg Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhundert)

Dienstag, 12. Januar 2016 (MZIS)
Prof. Dr. Stephan Stetter, Universität der Bundeswehr München, Professor für Internationale Politik und Konfliktforschung
Macht und Herrschaft im Nahen Osten: Eine historische Soziologie der internationalen Beziehungen einer Konfliktregion

Dienstag, 15. Dezember 2015 (MZIS)
Dr. Cevad Kara, vormals Nahost Institut LMU
Wie vollendet man eine Revolution? Die „Erziehung der Massen“: Ein neues gesellschaftspolitisches Instrument in der Jungtürkenzeit

Dienstag, 08. Dezember 2015 (GdF)
Prof. em. Dr. Hans Georg Majer*, LMU München, vormals Institut für Geschichte und Kultur des Nahen Ostens sowie Turkologie
Spuren eines osmanischen Großwesirs in Bayern und Istanbul

Dienstag, 01. Dezember 2015 (MZIS)
Prof. Dr. Kerstin Pinther, LMU München, Institut für Kunstgeschichte
Islam in Afrika. Perspektiven aus der afrikanischen Kunstgeschichte

Berner Himmelsglobus (Bernisches Historisches Museum)
Berner Himmelsglobus (Bernisches Historisches Museum)


Donnerstag, 
26.November 2015 (GdF)
Dr. Johannes Thomann, Universität Zürich, Orient-Asien-Institut
Der Berner Himmelsglobus und seine Ahnen – Zur Ikonographie der Sternbilder in der islamischen Welt

Dienstag, 17. November 2015 (MZIS)
Prof. Dr. Ronny Vollandt, LMU München, Professor für Judaistik
Israel in den Zeiten Kedars: Juden unter islamischer Herrschaft und ihre Literatur in arabischer Sprache

The arrival of a giraffe sent by Sultan Faraj to Timur in Samarqand, Double page of Yazdi’s Zafarname, Shiraz 1436: Worcester Art Museum, (Worcester, Massachusetts, Bequest of Alexander H. Bullock, 1962.187),
The arrival of a giraffe sent by Sultan Faraj to Timur in Samarqand, Double page of Yazdi’s Zafarname, Shiraz 1436: Worcester Art Museum, (Worcester, Massachusetts, Bequest of Alexander H. Bullock, 1962.187)

Donnerstag, 12. November 2015 (GdF)
Prof. em. Dr. Doris Behrens-Abouseif, vormals SOAS University of London. Dep. History of Art and Archaeology
Seide, Giraffen und abgeschlagene Köpfe – Diplomatische Geschenke  am mamlukischen Hof

Dienstag, 03. November 2015 (MZIS)
Prof. Dr. Michael Ursinus, Heidelberg, Ruperto Carola, Lehrstuhl für Islamwissenschaft Osmanische Forschungen zu den dalmatino-bosnischen Grenzverhältnissen im HInterland von Split bis zum Ende des 16. Jahrhunderts

 

Fabelhafte Gestalten - eine neue Gruppe glasierter Keramik aus Zentralasien
Fabelhafte Gestalten – eine neue Gruppe glasierter Keramik aus Zentralasien

Donnerstag, 29. Oktober 2015 (GdF)
Dr. Jangar Ilyasov, Gast der Otto-Friedrich Universität Bamberg von der Usbekischen Akademie der Wissenschaften
Fabelhafte Gestalten – eine neue Gruppe glasierter Keramik aus Zentralasien

Dienstag, 20. Oktober 2015 (MZIS)
Prof. Dr. Georges Tamer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft
Vom Todesbringer zum Zeichen Gottes. Zeitkonzeptionen im Koran und seinem Kontext