Die Gesellschaft

Am 18.10 1989 fand im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München die Gründungsversammlung der Gesellschaft statt. Teilnehmer waren bekannte Ethnologen, Kunsthistoriker und Liebhaber der Islamischen Kunst. Dem ersten Vorstand gehörten neben den Völkerkundlern Professor Dr. Laszlo Vajda und Dr. Peter Schienerl auch die 1997 verstorbene, vor allem für ihre Forschungen zur Textilkunst weit berühmte Frau Dr. Leonie von Wilckens an.

Als Ziele der Gesellschaft hatten sich die Gründungsmitglieder vorgenommen, “das reiche kulturelle Erbe der islamischen Welt, die ja in der Tagespresse vorwiegend als Unruheherd in Erscheinung tritt”, durch Ausstellungen und regelmäßige Vorträge “einer breiteren Bevölkerung ins Bewußtsein zu rufen”. Diese – auch in der Satzung manifestierte schwierige Aufgabe – hat an Aktualität nichts verloren.

Die ab Beginn angestrebte Zusammenarbeit mit bedeutenden Museen, Hochschulen und Institutionen mit verwandter Zielsetzung in Deutschland hat sich bis heute auf’s Beste bewährt und reiche Früchte getragen.

Die Gesellschaft hat heute etwa 270 Mitglieder vornehmlich in Deutschland; unter ihnen befinden sich viele Hochschullehrer, Wissenschaftler, Mitarbeiter von Museen, Sammler und Liebhaber der Islamischen Kunst.

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